Enttäuschender Saisonauftakt für Maximilian Buhk

• Buhk debütiert bei STRAKKA Racing
• Nach frühem Rückstand, Team nutzt Bathurst 12 Hours zum Testen

Der AMG-Fahrer Maximilian Buhk erlebte einen schwierigen Start in seine diesjährige Saison. Beim Auftaktrennen der Intercontinental GT Challenge, den Liqui-Moly Bathurst 12 Hours in Australien, konnte der gebürtige Hamburger nach vielen Dramen kein versöhnliches Ergebnis einfahren. Nach Platz elf im Qualifying kam Buhk mit seinen STRAKKA Racing Teamkollegen, Maximilian Götz und Alvaro Parente, im #56 Mercedes-AMG GT3 als 28ter ins Ziel.

Nach dem zweiten Platz aus dem Jahr 2014, hatte der 25-Jährige bei seiner Rückkehr nach Australien wieder ein Podiumsergebnis im Visier. Mit der achtbesten Zeit in den freien Trainings und einem elften Platz im Zeittraining war man guter Hoffnung für das lange Rennen. Buhk übernahm das Steuer des #56 Mercedes-AMG GT3 beim Start in der Dunkelheit am Sonntagmorgen und behielt zunächst die Position. Nach einer frühen Safety Car Phase kam es dann in der 30. Runde bei einem Dreikampf zwischen Buhk´s Mercedes, einem Schwesterauto sowie einem Porsche zum Gerangel, in dem Buhk durch einen Rempler in der Leitplanke endete. Obwohl er das Auto zurück an die Box rettete, so verlor man durch den Sicherheitscheck ganze zwei Runden auf die Spitze.

Buhk´s Teamkollege und Vorjahressieger Parente ereilte ebenso Pech, als in seinem Stint der Dämpfer einen Schaden erlitt. Nach diesem erneuten Rückschlag und dem frühen Rückstand der #56, nutzten Buhk und das Team die weiteren Runden zu Testzwecken und probierten unterschiedliche Set-Up Veränderungen aus – das Rennen wurde auf dem 28. Rang beendet.

„Es hat trotz Allem wieder sehr viel Spaß gemacht, hier an den Start zu gehen,“ so der 25-Jährige. „Die Strecke ist einfach super und von daher ist es wirklich enttäuschend, daß unser Rennen im Prinzip nach der ersten Stunde schon mehr oder weniger zu Ende war und wir keine Chancen auf einen Top-10 Platz hatten. Die Arbeit mit STRAKKA Racing und meinen beiden Teamkollegen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich für den tolle Einsatz bedanken.“

Das zweite Rennen der Intercontinental GT Challenge sind die Total 24 Hours of Spa Ende Juli, die gleichzeitig für die Wertung der Blancpain GT Series Endurance Cup gelten.